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Vor-/Nachname: Martin Boßdorf
Geburtsjahr: 1986
Aktuelle Tätigkeit: Geräteelektroniker im Service bei imc Meßsysteme GmbH

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Berlin ist als Großstadt im ständigen Wandel. Ich bin in Berlin geboren und für mich war das Angebot im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuarbeiten die Gelegenheit, meinen Anteil zur weiteren Entwicklung dieser großartigen Stadt beizutragen.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Besonders wichtig ist mir die Chancengleichheit aller. So dass JEDER, der sich beteiligen möchte, auch die Möglichkeit bekommt, Beteiligung anzuregen.

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Vor-/Nachname: Heinz Brauer
Geburtsjahr: 1954
Aktuelle Tätigkeit: Mieterhotline, Sachbearbeiter

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Die Nähe zu meiner Stadt und ein Projekt begleiten zu dürfen.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Das Ergebnis am Ende soll bindend sein für die Verwaltung.

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Vor-/Nachname: Sawsan Chebli
Aktuelle Tätigkeit: Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund; Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Als Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Demokratieförderung setze ich mich für den Ausbau und die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements in allen Bereichen ein. Dazu gehört für mich selbstverständlich die Beteiligung der Berliner und Berlinerinnen an den politischen und gesellschaftlichen Prozessen und mehr Transparenz bei den Entscheidungsprozessen. Für mich besteht ein engerZusammenhang zwischen Engagement, Teilhabe und sozialer Integration.  

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Für mich spielen die Aspekte der Information über die vielfältigen Möglichkeiten der Partizipation, die jeweiligen Bedingungen und Möglichkeiten der Beteiligung bei den unterschiedlichen Entscheidungsprozessen sowie die Klarheit und Transparenz über das, was am Ende des Beteiligungsprozesses mit den Ergebnissen passiert, eine große Rolle. Entscheidend ist für mich aber die Ausweitung und  Öffnung des Beteiligungsprozesses für Bevölkerungsgruppen, die  bisher aus vielfältigen Gründen nicht teilhaben konnten.
Die Förderung dieser Teilhabe halte ich für unerlässlich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

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Vor-/Nachname: Bettina Domer
Geburtsjahr: 1966
Aktuelle Tätigkeit: Mitglied des Abgeordnetenhauses. Seit 2016 direktgewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Spandau 1.

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Durch meine Tätigkeit als Abgeordnete bin ich u. a. Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen. Wir müssen in Berlin dringend mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dazu haben wir gesetzliche Verfahren für die Beteiligung von Bürger*innen bei Plan- und Bauvorhaben. Wenn wir es schaffen, die Bürgerbeteiligung besser zu nutzen, kann davon die Politik und die Verwaltung profitieren und neue Stadtquartiere im Idealfall gemeinsam mit den Anwohner*innen entwickeln.
In meinem Wahlkreis entstehen in den nächsten Jahren tausende Wohnungen. Das aktuell größte Wohnungsbauprojekt der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, die Pepitahöfe, wird in diesem Frühjahr in Hakenfelde bezogen. Bei allen Baumaßnahmen geht es um eine zielgerichtete und offene Beteiligung aller Anspruchsgruppen. Deshalb brauchen wir diesen Leitlinienprozess, auch um gemeinsam neue Formen und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung zu erarbeiten.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Besonders wichtig ist mir, dass die einzelnen Schritte und Zwischenergebnisse aus dem Prozess zur Erarbeitung der Leitlinien für jeden nachvollziehbar und transparent veröffentlicht werden und die Pressearbeit zum Leitlinienprozess und der Beteiligungshomepage fortgeführt wird.
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Vor-/Nachname: Michael Ermisch
Geburtsjahr: 1964
Aktuelle Tätigkeit: EU-Rentner/zahlreiche Ehrenämter im Bereich Soziales und Gewaltopferbetreuung

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Ich bin seit langer Zeit im Bereich des Sozialen Stadtquartiermanagements tätig. Für mich gehört die Bürgerbeteiligung zu einem demokratischen Verfahren auch in der Stadtentwicklung dazu.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Demokratische Bürgerbeteiligungen müssen eine Struktur bekommen. Deshalb sind entsprechende Leitlinien unerlässlich, damit der Prozess der Bürgerbeteiligung auch gelingt.

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Vor-/Nachname: Katalin Gennburg
Geburtsjahr: 1984
Aktuelle Tätigkeit: Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecherin der Linksfraktion für Stadtentwicklung, Tourismus & Smart City

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Als Sprecherin für Stadtentwicklung gehört das Thema Bürger*innenbeteiligung zum „täglich Brot“. Ich treffe sehr viele an Stadtpolitik interessierte und dafür engagierte Menschen. Die Erarbeitung der Leitlinien ist aus meiner Sicht eine klare Maßnahme zur Umverteilung von Macht. Wir wollen, dass Menschen nicht zu Betroffenen, sondern zu Entscheider*innen werden. Das umzusetzen ist mein Ziel.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Mir ist besonders wichtig, dass wir die Menschen tatsächlich einbeziehen und demnach auch erreichen. Niemand hat etwas davon, wenn Papier beschrieben aber die Realität nicht anders wird. Flache Hierarchien, gute Ideen, etwas Pep und gute Laune – ich wünsche mir einen Erarbeitungsprozess, der dem Rechnung trägt, wofür Menschen sich einbringen: Für ihre Stadt und weil sie das gerne machen, bringen sich so viele Menschen ein. Stadtentwicklung von den Menschen und für die Menschen ist absolut zeitgemäß und ich streite für eine Stadt für alle! Das sollte sich sowohl in der Erarbeitung der Leitlinien abbilden als auch in den Leitlinien selbst. Berlin kann daran nur wachsen.

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Vor-/Nachname: Ephraim Gothe
Geburtsjahr: 23.09.1964 in Lörrach/ Baden-Württemberg

Aktuelle Tätigkeit: Bezirksstadtrat der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit und Stellvertretender Bezirksbürgermeister


Foto: Oliver Feist

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Vor-/Nachname: Matthew Griffin
Geburtsjahr: 1969
Aktuelle Tätigkeit: Architekt

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Aus meiner Tätigkeit in verschiedenen Initiativen habe ich erlebt, wie viel zivilgesellschaftliche Energie aufgebracht werden muss, um kleine Verbesserungen für die Stadt zu erreichen.
Die Stadt würde enorm davon profitieren, wenn diese Energie nicht wie bisher in Grabenkämpfen verpulvert wird, sondern endlich produktiv von der Verwaltung aufgenommen wird.
Das Potenzial, das in der engagierten Bürgerschaft brach liegt, braucht eine Struktur, damit es sich entfalten kann. Ich hoffe, dass die Leitlinien ein wichtiges Instrument werden für die koproduzierte Stadt.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Mein Verständnis von unserem Gremium ist, dass wir eine Schnittstelle sind, die einen breiten gesellschaftlichen Dialog ermöglicht. Wir suchen aktiv den Austausch mit Berlins vielfältiger Landschaft von Initiativen, Akteuren und Verbänden, um sicher zu stellen, dass die Leitlinien einen hohen Grad der Akzeptanz und Verbindlichkeit erreichen. Im besten Fall ist der Prozess der Leitlinienentwicklung ein entscheidender Schritt hin zu einer konstruktiven Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung.

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Vor-/Nachname: Martina Hänel
Geburtsjahr: 1956
Aktuelle Tätigkeit: gelernte Kinderkrankenschwester, jetzt Frührentnerin; einige Ehrenamtstätigkeiten: Flüchtlingsarbeit / Mittelhof / Haus PhoenixISelbsthilfegruppe im WohntischZehlendorf

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

„Mehrgenerationen-Wohnen“ bekannter machen. Wohnraum muss für jeden bezahlbar bleiben.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Dass Politik und Verwaltung auf Senatsebene Möglichkeiten oder Lösungsansätze schafft, um das Thema „Mehrgenerationen-Wohnen“ bekannter zu machen. Sehr viele Bürger*innen dieser Stadt möchten (nicht nur im Alter) die Wohnform des gemeinsamen Wohnens mitorganisieren und die großen Wohnungen/Häuser, die sie allein bewohnen, ohne große finanzielle Einbußen an Familien abgeben. Es sollten Rahmenbedingungen in den Leitlinien geschaffen werden.
Man kann Alleinerziehende, Geflüchtete, Studenten usw. unterstützen, bzw. sich gegenseitig helfen, indem diese Wohnform gefördert wird. Nach 5 Jahren in der Selbsthilfegruppe WohntischZehlendorf ist es uns nicht gelungen, ein passendes Objekt zu finden und/oder Unterstützung zu erhalten. Die Wohnform ist eine Alternative zum Pflegeheim und wirkt auch z. B. der zunehmenden Altersdemenz entgegen.
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Vor-/Nachname: Susanna Kahlefeld
Geburtsjahr: 1964
Aktuelle Tätigkeit: MdA

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Gute Beteiligung macht Politik besser, deshalb braucht repräsentative Demokratie diese Partizipationsprozesse. Für die Fraktion B 90/Die Grünen bearbeite ich diese Themenfelder und bin daher im Arbeitsgremium.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

In Berlin wird in den nächsten Jahren sehr viel gebaut und die Stadt verändert sich. Wenn gebaut wird, ist immer die zentrale Frage: Wer profitiert? Die Investoren? Die Menschen, die in Berlin leben und Wohnraum brauchen? Die neuen Anwohner*innen oder auch die Nachbarschaften? Gibt es Raum für neue Wohnformen, soziale Infrastruktur, Grün oder die „Berliner Mischung“ aus Arbeit und Wohnen? Wenn wir qualitativ gut, innovativ, sozial und einvernehmlich bauen wollen, geht das nicht ohne die Bürger*innenschaft. Leitlinien sind ein Mittel, Politik und Verwaltung auf Partizipation zu verpflichten.


Foto: Barbara Dietl
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Vor-/Nachname: Ulrich Lautenschläger
Geburtsjahr: 1955
Aktuelle Tätigkeit: Geschäftsführer der Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH, Quartiersmanager QM Körnerpark, Sprecher des Arbeitskreises Berliner Quartiersmanagementbeauftragter

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Als Sprecher des Arbeitskreises Berliner Quartiersmanagementbeauftragter möchte ich Erfahrungen und Kenntnisse aus den Berliner Quartiersmanagementgebieten einbringen. Dort werden seit 1999 viele unterschiedliche Wege der Beteiligung ausprobiert. Quartiersräte und Aktionsfondsjurys als institutionalisierte Gremien mit Entscheidungskompetenz, Bewohnerversammlungen, aktivierende Befragungen, Planungs- und Ideenwerkstätte, Gespräche im öffentlichen Raum u.v.a. Auch die Einbeziehung von Menschen, die sich sonst an öffentlichen Veranstaltungen und Wahlen nicht beteiligen wird in den Quartiersmanagementgebieten seit Jahren auf verschiedene Weise praktiziert.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Im Entwicklungsprozess sollten möglichst Menschen aus unterschiedlichen Milieus und Gruppen einbezogen werden, damit auch deren unterschiedliche Sichtweisen und Ansprüche berücksichtigt werden. Die langjährigen, reichhaltigen Erfahrungen in Berlin mit Beteiligung sollen ebenso Grundlage der Diskussion werden wie die Erfahrungen anderer Städte – es muss nicht alles neu erfunden werden. Wichtig ist, dass die Leitlinien so konzipiert sind, dass sie bei ihrer Anwendung in der Praxis auch funktionieren. Dabei sollte die Stadtöffentlichkeit möglichst umfassend in den Prozess einbezogen werden, damit die Leitlinien bei ihrer Verabschiedung in der Stadt konsensfähig sind.
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Vor-/Nachname: Katrin Lompscher
Geburtsjahr: 1962
Aktuelle Tätigkeit: Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Als Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen bin ich für zahlreiche wichtige Planungen und  Bauvorhaben verantwortlich. Deshalb ist mir eine verlässliche und qualitätvolle Bürger*innenbeteiligung sehr wichtig. Den Auftrag aus demKoalitionsvertrag, den Prozess zur Erarbeitung von Leitlinien zu gestalten, habe ich deshalb gerne angenommen. Dafür ist ein Arbeitsgremium, dessen Mitglieder einerseits die Sicht und Expertise der Berliner*innen einbringen, andererseits unterschiedliche politische Ansätze und die fachliche Sicht der Verwaltung widerspiegeln, die richtige Grundlage.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Mir ist wichtig, dass gemeinsame Prinzipien des Umgangs miteinander gefunden werden und die verschiedenen Perspektiven aller an der Stadtentwicklung Beteiligten und Interessierten einfließen können. Dafür brauchen wir Transparenz, Verbindlichkeit und klare Regeln. Von Anfang an muss aber auch die Umsetzung mitgedacht werden: Wo und wie kann ich mich informieren? Wie kann ich mich beteiligen. Wie erfahre ich, was mit meinen Anregungen passiert und wie Entscheidungen zustande kommen? Dafür möchte ich mit dem Arbeitsgremium geeignete Strukturen vordenken.

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Vor-/Nachname: Kerstin Njoya
Geburtsjahr: 1970

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Mir ist wichtig, manchen allzu negativen Entwicklungen bezüglich der enorm ansteigenden Mietpreise sowie den enormen Abbau der sozialen Prozesse, die ein demokratisches und qualitatives Zusammenleben meiner Überzeugung nach erst ermöglichen, Einhalt zu gebieten und mich für soziale Gerechtigkeit sowie die Beteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung expliziter zu betrachten, Ehrenamt aktuell zu definieren, zu strukturieren und dabei mehr Übersichtlichkeit und Transparenz bezüglich der Tätigkeitszeiten zu gewinnen.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Mir ist wichtig, möglichst viele Bürger*innen zu erreichen, ihnen ihre Ängste zu nehmen, Vertrauen aufzubauen und auch den besonders benachteiligten, vernachlässigten und unterschätzten Mitbürger*innen Berlins und Deutschlands zu mehr Gehör, Gemeinwesen, Wohlergehen und Zufriedenheit durch eine baldmöglichste Lebensqualitätsverbesserung/Lebensstandardverbesserung zu verhelfen.
Ich finde zudem wichtig, dass Grundvoraussetzungen zur Bürger*innenbeteiligung geschaffen werden müssen, damit auch Menschen, die über Benachteiligung und Vernachlässigung eine Chance wahrnehmen und ergreifen können, sich in Entwicklungsprozesse einzubringen.
Wenn Ämter, Behörden und staatlich geförderte Institutionen mehr an einem Strang ziehen, ist das sehr viel schneller möglich als wir glauben. Wir sollten einen besseren Weg des demokratischen und sozialen Miteinanders mit den politischen Mitarbeiter*innen aufbauen und pflegen. Die Leitlinien können uns auch dazu verhelfen, denke ich.
Denn je zufriedener sich Menschen fühlen, desto unbeschwerter und glücklicher können sie in der Gesellschaft leben und in der Zukunft….den Kindern mehr Zuversicht und Frieden schenken.

Dessen bin ich mir ziemlich sicher.

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Vor-/Nachname: Dagmar Pohle
Geburtsjahr: 1953
Aktuelle Tätigkeit: Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Bürgerbeteiligung ist ein wichtiges Anliegen des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Wichtig ist, klare Verfahren zu definieren, damit Bürgerinnen und Bürger wissen, worauf sie sich einstellen können im Beteiligungsprozess.

Vor-/Nachname: Dayhanna Rodríguez
Geburtsjahr: 1990
Aktuelle Tätigkeit: Ausbildung zur Erzieherin

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Ich möchte mich als Bürgerin an der Entwicklung von Berlin engagieren und sah hier eine Möglichkeit, meine Perspektiven einzubringen. Im Arbeitsgremium gestalten wir den Weg, damit sich alle Menschen in der Zukunft von Berlin gerecht beteiligen können. Es ist für mich eine Ehre nicht nur dabei zu sein, sondern auch eine Stimme zu haben.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Die Entwicklung einer Stadt betrifft immer seine Bürger*innen. Deswegen ist es fundamental, dass wir einen transparenten Beteiligungsprozess herstellen. Die Sprache sollte leicht und verständlich formuliert sein, um die Inklusion von diversen Bürger*innen zu ermöglichen. Es ist wichtig, durch Toleranz und einen respektvollen Umgang miteinander alle Beteiligten einzubeziehen und den Austausch untereinander zu fördern.

Vor-/Nachname: Anja Schmidt
Geburtsjahr: 1970
Aktuelle Tätigkeit: Projektassistenz IT-Bereich

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?


Nebenberuflich studiere ich im Masterstudiengang „Historische Urbanistik“ am Center for Metropolitan Studies an der TU Berlin. Ich habe ein persönliches Interesse an den Themen Stadtentwicklung und Architektur im historischen Kontext. Als Bürgerin der Stadt Berlin möchte ich mich gerne mehr einbringen. Anlass waren Volksabstimmungen, die in ihrer Fragestellung meiner Meinung nach nicht alle möglichen Tendenzen der Stadtentwicklung und Möglichkeiten der bürgerlichen Beteiligung am Entwicklungsprozess abbildeten (z. B. Tempelhofer Feld). 


Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Besonders wichtig erscheint mir die Feststellung, dass ich nur durch Zufall in der Print-Presse von dem Entwicklungsprozess und der Möglichkeit einer Bewerbung zum Arbeitsgremium erfahren habe. Ebenso habe ich in der Öffentlichkeit nichts über die geplante Werkstatt erfahren. Ich vermute, dass Bürger*innen, die außerhalb des U-Bahnnetzes, aber innerhalb der Stadtgrenzen leben, nicht genügend Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten erhalten. Mir ist wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen, auch ältere Menschen, jene die am Stadtrand leben, Menschen, die keine Anlaufstellen wie Quartiersmanagementbüros, Kiezläden, U-Bahn-Nachrichten, u. Ä. in ihrer Wohngegend vorfinden, trotzdem angesprochen und beteiligt werden und sich nicht durch die Stadtverwaltung Berlins ausgegrenzt fühlen. Ebenso wünsche ich mir künftig mehr als zwei Möglichkeiten zur Auswahl bei möglichen Beteiligungsprozessen in der Stadtentwicklung und die deutlichere Darstellung der Auswirkungen der möglichen Bürgerentscheidungen in ihrer Konsequenz durch die Senats- oder Bezirksverwaltung.

Vor-/Nachname: Heidrun Wischnewski
Geburtsjahr: 1949
Aktuelle Tätigkeit: Rentnerin, Mitglied der Seniorenvertretung Reinickendorf

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Ich wünsche mir, dass auch die Bedürfnisse der Senior*innen Berücksichtigung in den Leitlinien finden, wie Verkehrsinfrastruktur (z. B. gut erreichbare öffentliche Verkehrsmittel), wohnortnahe Infrastruktur (kurze Wege, um sich mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs versorgen zu können), seniorengerechte, bezahlbare Wohnungen, Verbleiben im Kiez, Mehrgenerationshäuser. Dies ist für mich ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität älterer Menschen.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Eine schnellstmögliche Erstellung und Umsetzung der Leitlinien.

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Vor-/Nachname: Norbert Wittich
Geburtsjahr: 1958
Aktuelle Tätigkeit: Berufskraftfahrer

Was hat Sie bewogen, im Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung mitzuwirken?

Einfluss auf das zum Teil chaotische Baugeschehen in der Stadt zu nehmen.

Was ist Ihnen im Entwicklungsprozess der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung (besonders) wichtig?

Öffentlichkeit herzustellen, Zusammenarbeit zwischen Bürger und Verwaltung herzustellen.