Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern  legen fest, wie Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ablaufen soll. Sie geben den Rahmen vor. Dazu sollen die Berliner Leitlinien folgende Fragen beantworten:

  1. Wie früh ist früh?
  2. Worum geht es?
  3. Wie erreiche ich viele Verschiedene?
  4. Was ist fix, was ist variabel?
  5. Was passiert mit den Ergebnissen?
  6. Was ist uns Beteiligung wert?
  7. Wie reden wir miteinander?
  8. Wer kann Beteiligung anregen und wie?

Antworten auf diese Fragen werden im Laufe des Leitlinienprozesses erarbeitet. Wenn Sie sich einbringen möchten, kommen Sie gern zu den öffentlichen Werkstätten oder beteiligen Sie sich online an der Entstehung der Leitlinien. 

Die Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der räumlichen Stadtentwicklung legen nicht die Inhalte der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern fest. Bei der Entwicklung der Leitlinien geht es deshalb auch nicht um konkrete Bauprojekte oder Wünsche an die Stadtentwicklung, wie zum Beispiel darum, mehr Spielplätze oder mehr Sitzbänke zu bauen oder Fahrradabstellplätze statt Parkplätze. Über konkrete Vorhaben und die Beteiligungsmöglichkeiten können Sie sich auf der Plattform meinBerlin informieren. 

Was sind Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung? 

Dr. Birgit Böhm, Leiterin der Akademie für Partizipative Methoden vom nexus Institut, erläutert auf der ersten Werkstatt, worum es in der Erarbeitung von Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der räumlichen Stadtentwicklung geht. Schauen Sie es sich hier auf YouTube an!

Beispiele für Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern

Einige Städte und Bezirke haben bereits Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Hier finden Sie die Beispiele, mit denen sich das Arbeitsgremium beschäftigt hat. Sie stehen als tabellarische Steckbriefe, Kurzsteckbriefe und als Originale zur Verfügung. Die Kurzsteckbriefe wurden mit den betroffenen Städten und Institutionen abgestimmt.